KI-Prozessarchitektur

KI-Prozessarchitektur trennt, was KI leisten soll - und welchen Kontext sie dafür braucht.

Syntaris entwickelt im Workshop mit Architekturbericht die optimale Aufteilung zwischen Mensch, KI, Kontextquellen und klassischer Software, damit Prozesse nachvollziehbar, wartbar und wirksam bleiben.

MenschBewertung, Verantwortung und Freigabe.
KontextWissensbasis, Regeln, Quellen und Bedeutungen.
SoftwareDaten, Berechnung, Speicherung und deterministische Schritte.

Leitfrage

Welcher Teil des Prozesses sollte überhaupt durch KI gelöst werden?

KI-Prozessarchitektur trennt deterministische Aufgaben von KI-geeigneten Aufgaben und definiert, welche Kontextquellen die KI nutzen darf. Dadurch entstehen Prozesse, die nicht nur beeindruckend wirken, sondern im Betrieb kontrollierbar bleiben.

Typische Architekturfragen

  • Welche Schritte müssen deterministisch bleiben?
  • Welche Kontextquellen benötigt die KI?
  • Wo braucht es menschliche Prüfung?
  • Welche Kontrollpunkte verhindern stille Qualitätsverluste?
  • Wie bleibt das System wartbar?

Aufteilung

KI gehört in den Prozess, nicht blind über den ganzen Prozess.

Die stabile Architektur entsteht durch klare Verantwortlichkeiten und bewusst gesetzte Grenzen.

DeterministischDaten lesen, Beträge berechnen, Ergebnisse speichern, Status setzen.
KontextgeführtWissensbasis, Regeln, Quellen, Bedeutungen und Aktualität absichern.
KI-gestütztunstrukturierte Informationen erkennen, Zusammenfassungen erstellen, Auffälligkeiten identifizieren.
Menschlichbewerten, entscheiden, freigeben, Zielkonflikte lösen und Verantwortung übernehmen.

Ergebnisstruktur

Ein Prozessbild, das Umsetzung und Kontrolle verbindet.

01

Zielprozess

Welche Schritte, Übergaben, Daten und Entscheidungen gehören in den künftigen Prozess?

02

Systemgrenzen

Welche Aufgaben übernimmt KI, welche klassische Software und welche der Mensch?

03

Kontrollarchitektur

Wo werden Ergebnisse geprüft, protokolliert, freigegeben oder bewusst begrenzt?

Architekturprinzip

Gute KI-Architektur beginnt mit der Frage, was nicht durch KI gelöst werden sollte.

In vielen Projekten wird KI zu früh als zentrale Lösung gedacht. Dadurch übernimmt sie Aufgaben, die eigentlich deterministisch, regelbasiert oder durch klassische Software stabiler gelöst werden können.

KI-Prozessarchitektur zerlegt den Prozess in klare Verantwortungsbereiche: Was wird berechnet, was wird interpretiert, was wird gespeichert, was wird geprüft und was bleibt eine menschliche Entscheidung?

Deterministische SchritteBerechnungen, Statuswechsel, Datenübernahmen und Speicherung sollten reproduzierbar bleiben.
KI-geeignete SchritteZusammenfassen, Strukturieren, Auffälligkeiten erkennen oder Rückfragen formulieren kann sinnvoll KI-gestützt sein.
KontextquellenWissensbasis, Regeln, Dokumente und Datenquellen müssen eindeutig zugeordnet und gepflegt werden.
Menschliche VerantwortungFreigaben, Grenzfälle, Zielkonflikte und Entscheidungen mit Wirkung brauchen klare Zuständigkeit.

Architekturbeispiele

Typische Prozesse, die eine saubere Aufteilung brauchen.

Reporting

Kennzahlen aus mehreren Quellen

Berechnung und Speicherung sollten deterministisch sein. KI kann Abweichungen erklären, Texte formulieren oder Rückfragen erzeugen.

Wissenssysteme

Antworten aus internen Dokumenten

Die Architektur muss klären, welche Quellen gelten, wie Aktualität geprüft wird und wann menschliche Eskalation nötig ist.

Serviceprozesse

Ticketanalyse und Antwortvorschläge

KI kann vorstrukturieren und formulieren, während Freigaben, Sonderfälle und Zusagen klar kontrolliert bleiben.

Agenten

Werkzeuge und Aktionen

Agenten brauchen begrenzte Rechte, protokollierte Aktionen, definierte Abbruchpunkte und klare Verantwortlichkeiten.

Vorgehen

Vom Prozessbild zur umsetzbaren Zielarchitektur.

  1. 1

    Prozess zerlegen

    Aufgaben, Daten, Entscheidungen, Übergaben und Verantwortlichkeiten werden sichtbar gemacht.

  2. 2

    Aufgaben zuordnen

    Jeder Prozessschritt wird Mensch, KI, klassischer Software oder einem Hybridansatz zugeordnet.

  3. 3

    Kontext definieren

    Quellen, Regeln, Wissensbasis, Aktualität und Grenzen werden als Teil der Architektur beschrieben.

  4. 4

    Kontrollen einbauen

    Freigaben, Protokollierung, Eskalation und Monitoring werden in den Zielprozess integriert.

Ergebnis

Was die Prozessarchitektur liefert.

Zielprozess

Ein klares Bild des künftigen Ablaufs mit Aufgaben, Übergaben und Entscheidungspunkten.

Rollenaufteilung

Definition, was Mensch, KI und klassische Software jeweils leisten sollen.

Kontextmodell

Festlegung, welche Quellen, Regeln und Informationen für KI nutzbar und kontrollierbar sein müssen.

Kontrollarchitektur

Prüfpunkte, Eskalationen, Protokollierung und Grenzen für den produktiven Betrieb.

Umsetzungsgrundlage

Eine Vorlage für IT, Fachbereich oder Umsetzungspartner, ohne sich vorschnell auf ein Tool festzulegen.

Kontakt

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Beschreiben Sie Zielprozess, Datenquellen und gewünschte Automatisierung. Ich prüfe, welche Architektur sinnvoll ist.

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